Mikroskopie: Faseranalytik in großtechnischen Prozessen

In großtechnischen Anlagen kommt es zeitweise zu Störungen des normalen Betriebsablaufes durch unvorhersehbare Ereignisse, wie z.B. dem Verstopfen von Filtern in Abzügen oder Rohranlagen. Nicht selten sind für diese Ereignisse Fasern jeglicher Art, Länge und Herkunft ursächlich. LAOP bietet in diesem Zusammenhang die Analytik des Fremdmaterials an, um die Ursächlichkeiten in komplexen Prozessen großtechnischer Anlagen klären zu helfen.

Faserbeispiele:

  •           Holzfasern
  •           Pflanzenfasern (Baumwolle, Seegras…)
  •           Kunstfasern (PP, PE, Polyamide…)
  •           tierische Fasern (Haare, Wolle)
  •           Federn
  •           Glasfasern
  •           Carbonfasern
  •           metallische Drähte/Gewebe

Lichtmikroskopische Verfahren können zum einen die Verschiedenheit der Fasern darstellen, vor allem in Hinblick auf gefärbte Varianten. Zum anderen können sie in Bezug auf pflanzliche und tierische Fasern detaillierte Angaben liefern.

 

Elektronenmikroskopische Untersuchungen zeigen Details der faserigen Komponenten und können in Verbindung mit der EDX chemische Unterschiede darlegen. Dies ist vor allem in Bezug auf technische Fasern interessant, da durch die Kenntnis von Ursprungsorten direkte Zusammenhänge zweifelsfrei beschrieben werden können.

 

Eine Faseranalytik ist also nicht nur für Kriminalisten eine ergiebige Methode, sondern birgt auch für das Verständnis von Störprozessen in großtechnischen Anlagen einen erheblichen Erkenntniszuwachs.

Spektren diverser Glasfasertypen

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